FAQ

Häufige Fragen

Kurze Antworten auf die Fragen, die am häufigsten gestellt werden.

Kann man Shiitake roh essen?

Nein. Roh oder nur kurz gegart können Shiitake einen juckenden, striemenartigen Hautausschlag auslösen, die Shiitake-Dermatitis. Garen Sie die Pilze mindestens 5–10 Minuten bei ausreichender Hitze. Mehr dazu.

Sind Shiitake gesund?

Ja, als Lebensmittel sind sie kalorienarm und reich an Kupfer, B-Vitaminen und Ballaststoffen. In einer Studie verbesserten täglich 5–10 g getrocknete Shiitake messbar die Immunwerte. Heilwirkungen gegen Krankheiten wie Krebs sind für den Verzehr jedoch nicht belegt. Zur Studienlage.

Wie viel Shiitake am Tag ist sinnvoll?

Eine offizielle Empfehlung gibt es nicht. In Studien wurden 5–10 g getrocknete Pilze pro Tag gut vertragen – das entspricht etwa 50–100 g frischen Pilzen.

Was ist besser: frische oder getrocknete Shiitake?

Beide haben ihre Stärken. Frische sind saftiger und eignen sich zum Braten. Getrocknete schmecken intensiver, weil beim Trocknen und Einweichen Aromastoffe entstehen, und liefern eine fertige Brühe. Ernährungsphysiologisch sind sie gleichwertig, wenn man die Wassermenge berücksichtigt.

Wie lange muss man getrocknete Shiitake einweichen?

Kalt im Kühlschrank 6–12 Stunden für das beste Aroma, in warmem Wasser 30–60 Minuten. Das Einweichwasser nicht wegschütten – es ist eine aromatische Brühe. Zum Umrechner.

Kann man die Stiele essen?

Die Stiele sind zäh und faserig und werden in der Pfanne nicht weich. Sie eignen sich aber hervorragend, um Brühen und Suppen Geschmack zu geben. Danach herausnehmen.

Muss man Shiitake waschen?

Besser nicht. Shiitake saugen Wasser auf und werden dann beim Braten nicht knusprig. Reiben Sie sie mit Küchenpapier oder einem Pinsel ab.

Enthalten Shiitake Vitamin D?

Unbelichtete Zuchtpilze nur sehr wenig. Unter UV-Licht bilden Pilze aber Vitamin D – UV-behandelte oder in der Sonne nachgereifte Shiitake können mit einer Portion den Tagesbedarf decken. So funktioniert der Sonnentrick.

Was bedeutet „Shiitake“?

Der Name ist japanisch: „Shii“ ist der Pasania-Baum, auf dem der Pilz wächst, „take“ heißt Pilz. Im Chinesischen heißt er Xiang Gu, „duftender Pilz“.

Welche Rolle spielt Shiitake in der TCM?

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt Shiitake als süß und neutral. Er soll das Qi stärken und Milz und Magen unterstützen. Eingesetzt wird er vor allem als Lebensmittel in Suppen und Reisbrei. Mehr zur TCM.

Darf man Shiitake in der Schwangerschaft essen?

Gut durchgegarte Shiitake als normales Lebensmittel: ja. Von hochdosierten Pilzextrakten und Nahrungsergänzungsmitteln wird in Schwangerschaft und Stillzeit mangels Daten abgeraten.

Können Shiitake Allergien auslösen?

Selten. Neben der Shiitake-Dermatitis durch rohe Pilze können Sporen bei Menschen, die Shiitake in Innenräumen züchten, Atemwegsallergien auslösen. Indoor-Kulturen daher gut lüften.

Kann ich Shiitake selbst anbauen?

Ja, sogar recht einfach: mit einer Fertigkultur in der Küche (erste Ernte nach 1–3 Wochen) oder auf Laubholzstämmen im Garten (erste Ernte nach 6–18 Monaten, dafür jahrelang). Zur Anleitung.

Kann man Shiitake wieder aufwärmen?

Ja. Gegarte Shiitake lassen sich – wie andere Pilzgerichte – problemlos aufwärmen, wenn sie nach dem Kochen rasch abgekühlt und im Kühlschrank gelagert wurden. Innerhalb von 1–2 Tagen verbrauchen und gut durcherhitzen.